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Baader Bank Währungsstrategie: Schweizer Wirtschaft belastet Franken

17. September 2015. MÜNCHEN (Baader Bank). Die Schweizer Währung steht unter Druck. Die Konjunkturschwäche im eidgenössischen Nachbarland und die Aussicht auf anhaltende Negativzinsen schwächen den Franken gegenüber dem Euro und anderen Währungen. Der Euro notierte zuletzt bei 1,0983 Franken und damit so viel wie seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) von 1,20 Franken im Januar nicht mehr.

Fachleute begründen die Schwäche des Franken vor allem mit der unterschiedlichen konjunkturellen Dynamik der Schweiz und der Eurozone. In der Eurozone brummt der wirtschaftliche Motor vor allem in der größten Volkswirtschaft Deutschland immer stärker. Dagegen zeigen die Signale in der Alpenrepublik eher nach unten. So stieg die Arbeitslosigkeit in der Schweiz im August erstmals in diesem Jahr leicht an auf 3,2 Prozent nach 3,1 Prozent im Monat zuvor. Zudem stagnierte das Wachstum im ersten Halbjahr. Die Wirtschaft der Schweiz kämpft derzeit mit den Folgen der Franken-Freigabe, die Schweizer Güter für Ausländer stark verteuert hat. Analysten der Credit Suisse rechnen daher mit einem anhaltend negativen Leitzins in der Schweiz. Aktuell beträgt er bereits minus 0,75 Prozent. Der Franken dürfte sich wegen der unterschiedlichen wirtschaftlichen Dynamik weiter abschwächen und beim Euro bald die Hürde um 1,10 Franken testen, sind viele Analysten überzeugt.

Von einer weiteren Abwertung können Anleger mit einem Commerzbank Faktor FXopt 10x Long EUR/CHF Index II (WKN CR7WXP) der Commerzbank profitieren. Es legte bisher im laufenden Jahr dank der Abwertung der eidgenössischen Devise bereits mehr als 33 Prozent zu. Allein in den vergangenen fünf Handelstagen beträgt das Plus 15,4 Prozent. Um die Funktionsweise des Faktor-Zertifikats ausnutzen zu können, muss allerdings ein stabiler Abwärtstrend des Franken bestehen. Die Managementgebühren liegen bei lediglich 0,3 Prozent.

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© 17. September 2015

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Newsletter "Zertifikate-Börse" der Baader Bank. Der komplette Newsletter ist über deren Homepage abruf- und abonnierbar.

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